Meine Domains sind schon für Spam missbraucht worden. Das ist ausserordentlich ärgerlich und ich wehre mich im Rahmen meiner Möglichkeiten dagegen.
Ausserdem unterstütze ich Initiativen und Massnahmen gegen Spamming.

Ich benütze SpamCop zur Analyse der Header und schicke die generierten Spam-Reports an die vorgeschlagenen Adressen.

de.admin.net-abuse.mail zu diesem Thema:

Frage 7:
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* Hilfe! Meine Adresse oder meine Domain wird als Absender in Spam
mißbraucht! Was kann ich tun?

A: Eine der verwerflichsten und verabscheuungswürdigsten Aus-
prägungen von Spam ist der Mißbrauch von existierenden Kennungen
unbeteiligter Leute als vermeintliche Absender von Spam. Dies
kann gezielt und absichtlich geschehen, um jemanden bestimmtes
zu diskreditieren, in den häufigsten Fällen wählen Spammer die
fremden Kennungen jedoch ungerichtet mit dem Ziel, die wahre
Herkunft des Spams zu verschleiern, Beschwerden zu erschweren
resp. auf unbeteiligte Dritte zu lenken.
Wie merke ich, daß meine Kennungen als Absender in Spam miß-
braucht wurden? Einer der untrüglichsten Hinweise sind Bounces;
man erhält - oftmals in grosser Menge - Unzustellbarkeitsmeldungen
über Mail, die man niemals verschickt hat. Ist Mail nicht zustell-
bar, kehren die Unzustellbarkeitsmeldungen (Bounces) zum ange-
gebenen Absender zurück, ein normalerweise gutes und sinnvolles
Feature, um den Absender einer Mail über Probleme zu informieren.
Da Spam grosse Mengen von Bounces erzeugt, da viele der ange-
schriebenen Adressen ungültig sind oder die Empfänger die Annahme
blockieren, erhält das unwissende Opfer von Kennungsmißbrauch
diese Bounces, da seine Kennungen als Absender benutzt wurden.
Ein weiterer Hinweis, daß eigene Kennungen mißbraucht wurden,
sind Hinweise oder Beschwerden z.B. von Spam-Empfängern oder dem
eigenen ISP, der Beschwerden erhalten hat.
Was kann man nun machen, wenn man Opfer eines solchen Mißbrauchs
wurde?
* Informiere Deinen ISP resp. die für Dich zuständigen Administra-
toren umgehend darüber, daß Deine Kennungen mißbraucht wurden
und Du keinen Spam verschickt hast! Füge einen Beispiel-Spam,
einen Header oder einen Bounce bei! Dies verhindert Mißverständ-
nisse und Maßnahmen gegen Deine Accounts.
* Ermittele aus den erhaltenen Bounces soweit es möglich ist den
wahren Absender des Spams; für Hinweise und Anleitungen zur
Analyse siehe Frage 5 dieser FAQ. Beschwere Dich bei den so er-
mittelten Stellen (Betreiber eines offenen Relays, ISP eines zum
Spammen benutzten Dialups etc.).
* Schreibe - am besten in mehreren Sprachen, mindestens aber in
Englisch - einen kurzen erklärenden Text, daß Deine Kennungen
mißbraucht wurden, Du natürlich keinen Spam verschickt hast,
und schicke ihn den Leuten, die sich direkt bei Dir beschwert
haben, stelle den Text vielleicht sogar auf Deine Homepage.
Füge diesem Text die Ergebnisse Deiner Analyse bezüglich des
wirklichen Absenders bei und bitte die Leute, sich bei den zu-
ständigen Stellen zu beschweren.
* Sofern eine Adresse als Absender benutzt wurde, die Du nicht
oder nur sehr selten benutzt, solltest Du darüber hinaus in
Erwägung ziehen, Mail an diese Adresse automatisch löschen zu
lassen. Es sind Fälle bekannt, in denen Tausende von Bounces
zusammenkamen, mehr, als Dein Postfach vielleicht aushalten
und Du durchsehen kannst!
Wie bereits eingangs ausgeführt, ist die Form des Kennungsmißbrauchs
besonders ekelhaft und verabscheuungswürdig. Gefeit dagegen ist nie-
mand, und die Möglichkeiten, sich im Falle eines Falles zur Wehr zu
setzen, sind oftmals eher unbefriedigend. Ein Grund mehr, sich aktiv
dafür einzusetzen, daß in Bezug auf Spam mehr z.B. von Seiten der
Gesetzgebung und Politik getan wird, damit sowohl das Entstehen von
Spam eingedämmt wird als auch die Strafen für Spammer drakonischer
werden.

 

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© Samuel Hess | 2002